Nicht-invasive Methoden

Chefarzt Dr. Gernot Meyer
Chefarzt Dr. Gernot Meyer

Ultraschall
Der zweite Ultraschall im Rahmen der regulären Vorsorge, der sogenannte „Fehlbildungsultraschall“, ermöglicht Aussagen über die Entwicklungen der Gliedmaßen, Wirbelsäule, Kopf und Rumpf, sowie innerer Organe Ihres Babys.  So können in einem frühen Stadium zum Beispiel Herzfehler oder Neuralrohrdefekte (Spina bifida „Offener Rücken“) ausgeschlossen werden.

Erst-Trimester-Screening
Bei dieser Ultraschalluntersuchung in der 12. bis 14. Woche wird auch die Dicke der Nackenfalte des Embryos gemessen, um eine Risikoeinschätzung für Chromosomenabweichungen zu erhalten. Bei auffälligen Abweichungen werden möglicherweise weitere, invasive Tests (s.u.) empfohlen.
Bei dieser Untersuchung werden auch die Organe des Kindes - soweit möglich - beurteilt. Diese Untersuchung kann mit nicht-invasiven Laborwerten kombiniert werden, die mögliche Chromosomenstörungen recht zuverlässig anzeigen.

In vielen Fällen lässt sich durch eine Doppleruntersuchung der Gebärmutterarterie eine spätere Komplikation der Schwangerschaft (Gestose) vorhersagen.

Doppler-Ultraschall und Feinultraschall
Untersucht wird in der Regel in der 20. SSW der Durchfluss der Nabelschnur und anderer wichtiger Blutgefäße sowie die Organe und das Herz des Babys. Im Verlauf der Schwangerschaft sind mittels des Dopplers Aussagen zur Versorgung des Kindes mit Sauerstoff und Nährstoffen möglich.


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